“Vom Traumberuf als Rockmusiker zum erfolgreichen Rechtsanwalt” – Interview mit Dr. Mathias Dieth

Folge: 18

Mathias Dieth brach für seinen Traumjob als Rockgitarrist sein Studium ab. Er nahm die ersten Alben auf und ging auf große Tourneen – unter anderem mit Guns n’ Roses Ende der 80er-Jahre. Der Grunge sorgte dafür, dass er die Lust am Musikbusiness verlor. Er fing ein neues Studium an, promovierte und arbeitet seit vielen Jahren als erfolgreicher Rechtsanwalt. Seine Geschichte erzählt er bei “Mehr Mut zum Glück”.
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Inhalt

Überblick Interview Mathias Dieth

Heute vor einem Jahr hatte ich zum ersten Mal mit Ilse DeLange eine Musikerin zu Gast. Damals war sie in Deutschland noch ziemlich unbekannt, was sich aber in den letzten Monaten geändert hat. Jetzt sitzt sie sogar in der Jury von Deutschland sucht den Superstar.

In dieser August-Folge habe ich wieder einen Musiker zu Gast, der aber eine ganz andere Geschichte als Ilse zu erzählen hat. Mathias Dieth startete in den 80er-Jahren seine Karriere als Berufsmusiker. Für seinen Traumjob brach er sein Studium ab. Damals feierte er für relativ schnell Erfolge und konnte als Rockgitarrist seine Brötchen verdienen. Die absoluten Highlights waren eine Tour als Vorband von Guns n’ Roses in den USA und von Ozzy Osbourne in Europa.

Dann kam der Erfolg von Nirvana und des Grunge. Für Mathias war das der Startschuss in eine komplett neue Karriere. Er studierte Jura, promovierte und wurde ein erfolgreicher Urheberrechtsanwalt. Seine Gitarre nahm er für viele Jahre nicht mehr in die Hand. Erst 2020 knüpfte er musikalisch wieder dort an, wo er vor 30 Jahren aufgehört hatte. Pünktlich zum Release dieser Podcast-Folge wird auch eine neue CD mit seiner Beteiligung erscheinen.

Die ganze Geschichte erzählt Dr. Mathias Dieth in den kommenden 60 Minuten bei „Mehr Mut zum Glück“. Mir persönlich hat das Gespräch mit ihm sehr viel Freude gemacht, weil Mathias bei seiner Podcast-Premiere ein sehr angenehmer Gesprächspartner war und weil ich erst das zweite Mal in 6 Jahren meine Leidenschaft für das Podcasten und für die Rockmusik verbinden konnte.

Shownotes Mathias Dieth

Zusammenfassung des Interviews mit Mathias Dieth

Was bedeutet Dir persönlich Glück?

Ein Freund von mir hat neulich so schön gesagt: Für ihn ist Glück wenn der Anteil der Selbstbestimmtheit größer ist als der Teil der Fremdbestimmtheit. Dem würde ich zustimmen. Je weniger ich durch äußere „Zwänge“, wie Beruf, Familie gebunden bin, auch wenn das alles schön ist, und mich mehr meiner Musik widmen kann – das ist Glück für mich!

Glück ist für mich aber auch, wenn meine Kinder glücklich sind oder wenn ich mit meinem Bandkollege improvisiere. Es ist oft diese Kombination aus dem großen Glück und dem kleinen Glück!

War es als Jugendlicher schon Dein Berufswunsch Rockmusiker zu werden?

Im Grunde ja! Ich war ein mittelmäßiger Schüler und mein Traum war es schon Rockmusiker zu werden und davon leben zu können. Wobei ich immer bereit war dafür auch viel zu tun!

Du hast dann Dein Abi gemacht und dann ging Deine Musikerkarriere mit Gravestone los. Wie lief der Start parallel zum Zivildienst?

Während des Zivildienstes konnte ich wunderbar viel Gitarre üben! Meine Aufgabe war es, Rollstuhlfahrer morgens abzuholen und zur Schule oder Lebenshilfe zu bringen und abends wieder heimzufahren. In der Zwischenzeit hatte ich nichts zu tun und viel Zeit für die Musik!

Gravestone war damals meine Jugendband. Beim Nachwuchsfestival vom Südfunk Stuttgart kamen wir in die Top 10. Den ersten Platz haben wir zwar nicht gemacht, aber die Sendung wurde im Fernsehen ausgestrahlt und daraufhin haben wir einen Plattenvertrag bekommen.

Wir haben dann sogar 2 Platten aufgenommen und viele Konzerte gespielt. Vom Geld haben wir nicht viel gesehen und wurden über den Tisch gezogen. Aber das hat uns damals nicht interessiert, es war einfach ein geiles Gefühl professionelle Aufnahmen zu machen und dass immer mehr Menschen zu den Konzerten kommen.

Aus diesem Pool an kreativen Menschen, die damals Zivildienst beim Roten Kreuz in Neu-Ulm gemacht haben, sind heute große Weltkarrieren entstanden. Zum Beispiel Reinhold Bogner, der heute Gitarrenverstärker baut für die allergrößten der Welt. Oder Ulrich Teuffel, einer der angesagtesten Boutique-Gitarren-Bauer und Andi Susemihl, der in Los Angeles erfolgreich war.

1985 und 1986 hast Du dann bei Sinner angefangen zu spielen und warst das erste Mal in einem Profistudio. Wie war das für Dich damals?

Das war schon ein großer Schritt. In dem Profistudio hatten schon wahre Größen der Rockmusik aufgenommen wie die Scorpions. Eine wichtige Erkenntnis war für mich, dass die richtigen Profis, die von der Musik leben, auch nur mit Wasser kochen. Ich dachte mir: Wenn die das können, dann kann ich das auch!

1986 hast Du Dich dann aber trotzdem für ein Studium eingeschrieben. Warum?

1986 war ich 22 Jahre und auf dem Sprung in einem professionellem Umfeld Musik machen zu können.

Der Grund für das Studium war: Ich hatte kein Geld. Meine Eltern waren der Meinung, ich muss erst einen richtigen Beruf lernen bevor ich Musik machen kann. Also habe ich mich für ein Wirtschaftswissenschaften-Studium eingeschrieben und mein Vater hat mir ein Studenten-Appartment finanziert. Das war der Deal und damit fing der Kampf der zwei Herzen in meiner Brust an!

Parallel zum Start des Studiums ging es mit den größeren Tourneen los. Wie waren die ersten Touren für Dich? Ging damit ein Traum in Erfüllung?

Das war schwierig. Ich wollte meinen Vater und meine Mutter nicht enttäuschen und bei dem Studium irgendwie mitmachen. Aber nach 2 Wochen Studium ging es erstmal 3 Wochen auf Tournee. Zum Glück hatte ich sehr liebe Kommilitonen, die mir so beim Lernen geholfen haben, dass ich doch alle Prüfungen bestanden habe.

1987 bist Du dann bei Udo Dirkschneider und seiner Band eingestiegen. Dafür hast Du dann Deine Heimat Ulm und die Uni verlassen und bist ins Rheinland gezogen. Wie war dieser Wechsel ins Profilager für Dich?

Ich dachte erst, dass sei ein Spaß-Anruf. Das war natürlich die Chance auf die ich gewartet hatte! Ich riss meine Zelte inklusive Studium ab und bin in die Nähe des Dirkschneider-Studios gezogen. Meine Eltern haben sich schwer getan, dass zu akzeptieren. Aber sie haben verstanden, dass das jetzt mein Weg ist und mein Vater ist auch immer zu den Konzerten gekommen.

1988 warst Du mit Guns n’ Roses und 1989 mit Ozzy Osbourne in den USA auf Tour. War das dann das erträumte Leben als Rockstar oder klingt das nur glamouröser als es tatsächlich war?

Foto Mathias Dieth auf der Bühne
Mathias Dieth Ende der 80er mit U.D.O. (Bild: Jörg Schnebele)

Also es klingt immer glamouröser als es tatsächlich war. Davon lebt ja das Show-Geschäft – Es wird immer das Glitzernde gezeigt und nicht das was dahintersteckt.

Mit Ozzy Osbourne sind wir in Europa getourt. Die Tour mit Guns’n Roses in den USA war sensationell, weil die Band während ihrer Tour immer populärer wurde und aus einer mehrwöchigen Tour anderthalb Jahre wurde!

Während einiger Wochen waren wir als Vorband dabei und konnten in Stadien vor 3-5000 Menschen spielen. Das ist nicht ganz groß, aber auch nicht mehr ganz klein! Udo war in den USA jedenfalls bekannt und auch Guns’n Roses kannten ihn. Wir haben zusammen in der Hotelbar gejamt und eine gute Zeit gehabt.

Wie viel hast Du damals mit der Musik verdient?

Wenn man auf dem Niveau wie Guns’n Roses ist, wird man steinreich. Bei uns war das nicht so, aber ich war glücklich davon leben zu können!

1991 kamen Nirvana und der Grunge. Die gesamte Rockszene änderte sich damals. Welchen Einfluss hatte es auf Dich und Deine Musikerkarriere?

Das hat im Prinzip meine Rockmusik-Karriere beendet. Wir waren mit Udo eine Rock-Band im Geiste der 80er Jahre. 91 haben wir unser letztes Konzert in Finnland gegeben, aber da haben wir schon gespürt, dass es zu Ende geht. Unsere Plattenfirma hat dann den Vertrag nicht verlängert.

Mir gibt die Musik von Nirvana bis heute wenig, aber ich erkenne an was sie geleistet haben und es entsprach dem damaligen Zeitgeist.

Ich hatte mir damals eine Deadline gesetzt: Wenn ich es bis 25 Jahren nicht schaffe von der Musik anständig zu leben, mache ich etwas anderes. Also habe ich nochmal angefangen zu studieren. Da hat die schwäbische Oberhand doch gewonnen.

Du hast dann angefangen Jura zu studieren. Warum Jura und nicht wieder Wirtschaftswissenschaften?

Die Auseinandersetzung mit den Interessen und dem Recht finde ich einfach spannend. Wirtschaftswissenschaften habe ich damals nur studiert, damit ich studiere und weil mir nichts Besseres eingefallen ist  – eigentlich wollte ich nur Musik machen.

Meine Vision war als Jurist doch noch in der Musik-Branche Fuß zu fassen, aber als Akademiker und nicht als Platten-Verkäufer. Nach all der Zeit mit Musik habe ich das Wissen im Studium aufgesogen wie ein Schwamm und ich habe sofort gemerkt: Hier bin ich richtig!

Foto Mathias Dieth heute
Mathias Dieth als Anwalt

Scheinbar bist Du dann auf den Geschmack gekommen und hast auch noch promoviert. Warum das?

Ich hab damals als Student in einer Kanzlei gearbeitet und es hat mir gut gefallen. Um dort aber als Jurist zu arbeiten, brauchte man einen Doktortitel.

Ich habe eine Doktorarbeit als Chance gesehen mich ganz tief mit einem Thema zu befassen, und zwar dem Urheberrecht! Im 4. Semester gab es dazu eine freiwillige Vorlesung. Da waren damals 4 Leute über alle Semester verteilt! Das Thema hat damals in den Achtzigern keinen interessiert. Das hat sich heute durch das Internet dramatisch gewandelt.

Nach dem Ende der Musikerkarriere hast Du 20 Jahre keine Gitarre mehr in die Hand genommen. Was hat Dich dann nach einer so langen Pause wieder gereizt zu spielen?

Ich habe immer mal wieder Zwischendurch gespielt und dann über den Kindergarten meiner Tochter meinen jetzigen Bandkollegen kennengelernt, mit dem ich ganz andere Musik als Rock und Heavy Metal mache. Ich war nie darauf fixiert und habe immer gerne alle möglichen Genres gespielt und gehört.

Mittlerweile machst Du ja auch wieder regelmäßig Musik und spielst auch wieder bei Gravestone, oder?

Die Clique von früher, wo eben auch die Jungs von Gravestone dabei sind, kommt jedes Jahr einen Tag vor Weihnachten am 23.12. im Schwabenland zusammen. Und wie das so ist, kamen wir auf die Idee mal wieder zu spielen.

Weil wir in den 80er Jahren in Süddeutschland sehr bekannt waren haben wir hier 2019 zwei Konzerte mit etwa 1000 Leuten füllen können! Ein Wahnsinns-Gefühl! Man muss aber auch ehrlich sagen, dass wir das in Köln oder sonst wo in Deutschland wahrscheinlich nicht geschafft hätten.

Foto Mathias Dieth heute
Mathias Dieth heute

Auch bei einem Sideprojekt von Udo Dirkschneider bist Du wieder am Start. Wie kam das denn zustande?

Das war ein Projekt, um den Udo Dirkschneider Musikern etwas zugutekommen zu lassen, die durch Corona kein Einkommen mehr haben. Das war ein schönes Projekt mit einer Ressonanz, mit der ich nicht gerechnet hätte!

Das macht mir wieder Lust auf mehr Musik und auch wieder Lieder zu schreiben. Aber: Alles kann nichts muss! Das ist das schöne wie es jetzt ist. Das war früher als Berufsmusiker anders, als es um alles oder nichts ging.

In den letzten 20 Jahren hat sich die Musikszene ja komplett geändert und Corona hat nochmal vieles zerstört. Wie würdest Du denn die Musikszene heutzutage bewerten?

Der grundlegende Wandel in der Musikszene ist, dass das Geld heute mit Live-Konzerten verdient wird. Das war früher andersherum. Da hat man ein Album rausgebracht und das über die Tour beworben. Über die Tour selbst hat man kaum etwas verdient, weil die sehr teuer war.

Durch die Streaming-Anbieter verdienen Musiker heute pro Stream unter einem Cent, also fast nichts. Das unfaire finde ich aber die Verteilung: Die, die am meisten gehört werden, verdienen am meisten pro Stream. Das ist eine Art von Kapitalismus, die mir weh tut.

Die zusätzlich wegfallenden Konzerte durch die Pandemie machen es fast unmöglich als Musiker zu leben. Da blutet mir das Herz, auch wenn ich nicht selbst betroffen bin. Die Politik müsste hier viel mehr tun. Und es müsste vielleicht ein alternativer Weg geschaffen werden, neben Live-Konzerten einen Wert für das Publikum zu schaffen.

Du hast zumindest für wenige Jahre Deinen Traum von damals gelebt? War es das wert oder würdest Du im Rückblick einiges anders machen?

Es war nicht immer ganz einfach aber es war eine tolle Zeit. Wenn mich damals auf die Frage was ich beruflich mache, antworten konnte „Ich bin Musiker“ fand ich das großartig! Übrigens waren wir auf den Touren immer absolut drogenfrei unterwegs, darauf bin ich auch ein bisschen stolz!

Welche Zukunftsziele hast Du?

Mit der Musik habe ich ja einige Projekte, die aktuell pausiert sind, aber hoffentlich wieder Fahrt aufnehmen. Eine Soul-Band in Dortmund, Gravestone und mit Udo vielleicht ein Album aufnehmen.

Mein Ziel und meine Herausforderung ist es, dass alles mit Beruf und Familie in Balance zu bringen und die Zeit zu finden, mehr und qualitative Musik zu machen.

Zum Abschluss würde ich gern noch das obligatorische Wordshuffle machen. Ich nenne Dir unterschiedliche Begriffe und Du sagst, was Dir dazu einfällt.

Don

Das ist mein Spitzname. Im selben Studio, in dem wir damals mit Sinnar Aufnahmen gemacht haben, war eine amerikanische Band „Dokken“  und der Sänger hieß Don Dokken. Daraus wurde dann irgendwann „Don Dieth“ bzw. „Mathias Don Dieth“ und so war der Spitzname geboren. Total banal eigentlich!

Flamenco

Flamenco ist etwas ganz großartiges! Der Gitarrist von dem ich vorhin sprach und mit dem ich zusammen spiele, spielt klassische spanische Gitarre und ganz hervorragend Flamenco. Diese Musik löst große Gefühle in mir aus und ich würde gerne mal Unterricht nehmen und richtig Flamenco spielen lernen, um nicht mehr nur so zu tun als könnte ich das.

Gibson

Ich spiele hauptsächlich Gibson Gitarren. Mein Traum wäre es natürlich eine 58/59/60er Gibson Les Paul zu haben – der heilige Gral der E-Gitarre, die man noch vor 30 Jahren für 5000 Markt auf dem Gebrauchtmarkt kaufen konnte und heute für 200-300.000 Euro verkauft werden. Hätte ich die damals nur gekauft – und behalten!

Urheberrecht

Urheberrecht ist sexy, total spannend und top aktuell siehe Upload-Filter! Meine Doktorarbeit habe ich geschrieben über Musikwerk und Musikplagiat. Vor 20 Jahren hat sich keiner für Urheberrecht interessiert. Heute ist es ein zentraler Bestandteil der Digitalisierung und Innovation. Mein Wunsch ist, dass das Urheberrecht mehr dafür sorgt, Erlöse aus der Musik gerecht verteilen zu können.

Sinner

Sinner ist die Band mit der ich als erstes in die Profi-Welt reinschnuppern konnte. Nach wie vor eine tolle Band.

Mut

Mut braucht man und er wird meistens belohnt. Auf meinem Weg brauchte ich auch einiges an Mut. Zuerst um mich in meiner schwäbischen Heimat mit meinem Wunsch Rockmusiker zu werden, durchzusetzen.

Dann der Mut nach dieser Karriere mit 27 ein Jura-Studium zu beginnen. Das waren ja zwei Welten, die da aufeinander geprallt sind. Ich bin mit Guns’n Roses durch die USA getourt und dann saßen mir Studenten gegenüber, die gerade aus der Schule kommen und frisch zuhause ausgezogen sind. Aber ich glaube meine Eltern waren beeindruckt und auch erleichtert, dass ich Anwalt geworden bin.

U.D.O

U.D.O. war die Band mit der ich Profi-Musiker wurde und meinen Traum verwirklichen konnte. Es war eine lange Reise und absolut prägend. Es ist toll, Bestandteil dieses Projekt gewesen zu sein und es teilweise immer noch zu sein. Manche sagen ja UDO steht für „Udo“, „Dieth“ und „Other Guys“.

Bilder: Mathias Dieth, Jörg Schnebele

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