“Mit dem Motorrad auf der Suche nach einem guten Leben” – Interview mit Buchautor Stefan Fay

Folge: 6

Stefan Fay kündigte seinen Job, um sich mit seinem Motorrad auf die Suche nach einem guten Leben machen wollte. Sein Arbeitsleben erfüllte ihn einfach nicht. Im Interview erzählt er von den Schwierigkeiten seiner Entscheidung, einmalige Erfahrungen auf seiner zweijährigen Reise bis nach Sydney und ob er mittlerweile das gute Leben gefunden hat.

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Überblick Interview mit Stefan Fay

Stefan Fay kündigte seinen Job bei einem großen Unternehmen, weil er sich total eingeengt gefühlt hat. Stattdessen machte er sich auf eine zweijährige Reise mit seinem Motorrad, um sich auf die Suche nach einem guten Leben zu machen.

Von Stuttgart aus ging es auf eine abenteuerliche Reise, die erst in Sydney endete. Dabei hat Stefan eine ganze Menge Erfahrungen gesammelt, über die er im Interview ausführlich berichtet. Die Frage, ob er nun auch ein gutes Leben gefunden hat und warum er kein großes Reisefieber mehr hat, beantwortet er ebenfalls. Viel Spaß bei der bisher längsten Folge von “Mehr Mut zum Glück”.

Shownotes Stefan Fay

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Zusammenfassung des Interviews

Meine Leitung geht heute in meine alte Heimat, das Schwabenland, zu Stefan Fay. Er hat vor Jahren seinen Job gekündigt und ist mit seinem Motorrad bis nach Sydney gefahren, um sein Glück zu finden. Ob er es gefunden hat, was er in den zwei Jahren gelernt hat oder ob die Kündigung der richtige Schritt war, darüber wollen wir heute sprechen. Aber bevor wir das machen, sage ich erst mal Herzlich Willkommen bei “Mehr Mut zum Glück”, Stefan!

Hallo Daniel, vielen Dank, dass ich da sein darf!

Mich freut es sehr, dass du auch gleich zugesagt hast, denn du hast ein super Buch geschrieben mit dem Namen “Goodbye Lehmann: Auf der Suche nach dem guten Leben”. Und das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt anfragen wollte, ob du nicht Lust hast auf ein Interview. Und zum Glück hattest du das. Und jetzt lass uns mal zum Anfang die Frage klären: Wer ist denn Herr Lehmann?

Ja, der Herr Lehmann, der war ein Arbeitskollege von mir. Ich habe damals bei einem großen Dax-Konzern – damals war es noch ein Dax-Konzern – gearbeitet, und der Herr Lehmann war dort ein Kollege. Und ich hab den jeden Tag gesehen, wenn ich zur Arbeit gegangen bin. Irgendwie hat er es geschafft, dass der jeden Tag vor mir da war. So ist er ganz knapp vor mir durch dieses Werkstor gelaufen, und da hat sich dann so ganz müde zu seinem Arbeitsplatz geschleppt. Dort ist er dann immer so ein bisschen in sich zusammengesunken, wenn er ihn erreicht hatte.

Für mich ist es immer, wenn ich mir diese älteren Leute anschaue, die das machen, was ich jetzt mache, und wie sie dann nach Jahrzehnten im Job aussehen. Das ist so ein bisschen wie in die Zukunft schauen. Und ich habe dann immer bei ihm irgendwie diese Lustlosigkeit und diese Passivität gesehen. Das ist alles gar nicht so böse gemeint. Aber so ein bisschen wirkte Herr Lehmann so wie ein Gorilla, der zu lange in Gefangenschaft war.

Da könnte man leicht die Käfigtür aufmachen und er wird gar nicht wissen, was er jetzt machen soll. Zumindest kam mir das immer so vor. Und das hat dann entscheidende Rolle gespielt in meiner Kündigung.

Im Buch hast du geschrieben, dass du nicht so sein möchtest wie Herr Lehmann. Da hab ich mir die Frage gestellt: Was hat ihr denn persönlich an deinem Job nicht gefallen? Mal abgesehen davon, dass man dann nach 20, 30 Jahren wirkt wie ein Gorilla in Gefangenschaft.

Also ich glaube, das Problem war einfach meine Erwartungshaltung damals. Davor habe ich einige Jahre BWL studiert. Da hatte ich irgendwie an die Arbeitswelt so eine glorreiche Erwartungshaltung. Ich habe mir gedacht: Wenn ich den Job dort habe, wo ich dann im Endeffekt gelandet bin, dann wird alles gut und dass ich dann Kohle mache. Interessante Arbeit, man geht durch die Welt, redet mit wichtigen Leuten und lernt sehr viel. Und die Realität sah dann eben doch anders aus. Es war ziemlich desillusionierend, muss ich sagen.

Was war daran so schlimm? War es der tägliche Alltag, waren es die Vorgesetzten oder die Kollegen? Wo lag genau das Problem?

Das Problem lag wahrscheinlich eher an mir, muss ich sagen. Ja, es gibt genügend Leute, die den Job gemacht haben und ihn heute noch machen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie auch zufrieden damit sind. Wahrscheinlich war es schon eher etwas Persönliches. Aber bei mir ist es so, dass wenn ich was mache, dann will ich es richtig und ordentlich machen. Und ich bin da praktisch mit wehenden Fahnen reingeritten und wollte alles umkrempeln.

Und dieses Unternehmen hat seine Wege, diese Leute gleich auszubremsen. Ich habe damals viel mit Ingenieuren zu tun gehabt. Und schwäbische Ingenieure, die sind einfach eine eigene Spezies. Die kommen morgens ins Büro, und packen dann ihre Schuhe unter den Schreibtisch. Sie ziehen anschließend ihre die Büro Birkenstock an. Und dann wird ganz genau auf die Uhr geschaut, wann man eingestempelt hat und das auch ganz genau auf die Uhr geschaut, wann man wieder ausstempelt.

Und wenn dann ein Jungspund um die Ecke gebogen kommt und sagt “Hey, wir könnten dies machen, und wir könnten das machen”, dann wird es halt auch leicht mal abgetan mit einem kleinen Zeichen auf die Uhr. Oder dass wir dafür keine Zeit haben und auch dafür keine Ressourcen da sein. Das hat mich einfach nur richtig, richtig frustriert.

Ich denke mal, dass sehr viele Hörerinnen und Hörer diese oder ähnliche Probleme kennen. Sie arbeiten wahrscheinlich auch in größeren Unternehmen, und da gibt’s ja genau die gleichen Probleme und Herr Lehmanns. Und dann hast du Vorgesetzte, die sind seit 20, 30 Jahren im Unternehmen, und da kannst du einfach nichts umkrempeln. Und das frustriert dann auf Dauer extrem.

Ganz klar, so war es bei mir auch. Und für mich war es dann aber so ein Stück weit das Problem, dass ich mich gefragt habe, ob es ewig so weitergeht. Was ist jetzt die Konsequenz, wenn ich jetzt nicht handle, wenn ich jetzt nichts mache? Ich habe zu dem Zeitpunkt eine Freundin gehabt, die war fünf Jahre älter als ich. Ich war damals 25. Hätte ich den Job behalten und wäre das alles so weitergelaufen, dann wären das irgendwann mal goldene Handschellen für mich geworden.

Aber wenn das irgendwann mal oder gar nicht mal so irgendwann, sondern relativ schnell, weil es dann eine Situation aufgrund von Verpflichtungen und sonstigem geworden, wo ich dann nicht mehr so einfach rauskommen könnte. Und das hat mir Angst gemacht.

Stefan Fay Motorrad Sydney
Stefan Fay bei seiner Ankunft in Sydney

Aber du hast von heute auf morgen mehr oder weniger alles hingeschmissen, um auf die Suche zu gehen nach einem guten Leben. Warum hast du das nicht in kleinen Schritten gemacht? 

Das wäre wahrscheinlich die bessere Lösung gewesen, es so zu machen. Aber die Situation, wie sie damals war, da war das nicht wirklich möglich, weil ich hatte erst einen Jahresvertrag. Der ist verlängert worden auf ein zweites Jahr. Da war ich mit dem fertig, und dann ging es so über in die Festanstellung. In der Dynamik dann zu sagen, ich will schon nach zwei Jahren ein Jahr Auszeit machen, ging einfach nicht.  Und von dem her war das entweder ganz raus oder gar nicht raus.

Du bist dann rausgegangen, und ich glaube, du bist als Erstes nach Südamerika geflogen, oder? Was hast du da gemacht?

Richtig, ich war zuerst mit Freunden in Südamerika. Wir sind zusammen durch Brasilien, Argentinien und Uruguay gereist, und die sind dann nach Hause geflogen. Aber sie waren nicht ganz so mutig, dann den Job an den Nagel zu hängen – oder so naiv, kann man nennen, wie man mag. Und ich bin dann weitergegangen und habe in Peru Freiwilligenarbeit geleistet. Das war in so einem kleinen Fischerdorf. Da war drei Jahre zuvor ein schlimmes Erdbeben, und da habe ich eine ganz kleine, kleine, sympathische NGO gefunden, die dort Häuser gebaut hat. Und da hab ich mich dann für drei Monate angeschlossen.

Da hast du wahrscheinlich auch einen Rucksack an neuen Erfahrungen nach Hause mitgenommen, oder?

Absolut. Ich habe dort in dieser NGO (Nichtregierungsorganisation) zu arbeiten. Es waren keine Arbeitsbedingungen, wo man sagt: “Okay, das ist irgendwie schön oder wünschenswert”. Das war in der Wüste. Da ist niemand hingekommen, da gab es gar nichts, außer einer Fischfabrik. Und wenn der Wind richtig gestanden hat, dann hat die einen eingenebelt, dass es nicht mehr ging. Aber es hat trotzdem diesen Charme gehabt, und es war halt die Arbeit, die wir dort gemacht haben.

Die Arbeit war so ehrlich und sie war mit den Händen. Außerdem war die Arbeit ausgerichtet darauf, anderen Leuten das Leben schöner zu machen oder besser zu machen. Die haben davor in irgendwelchen  Behausungen gewohnt. Es gab eine hohe Kriminalitätsrate dort. Die waren natürlich auch nicht sicher, weil sie ja keine Türen hatten in diesen Plastikbehausungen.

Es war ein fantastisches Gefühl dorthin zu gehen, dort zu arbeiten und sich die Hände schmutzig zu machen. Und es war was ganz anderes als davor, wo man ja im Endeffekt E-Mails geschrieben und digital irgendwelche Angebote kalkuliert hat. Letztendlich hat es sich vorher irgendwie so angefühlt, ob ich jetzt komme oder ob ich nicht komme, ist eigentlich egal. Da war es eben nicht so. Das hat für mich tatsächlich einen Unterschied gemacht.

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Es war eine tolle Erfahrung für dich, aber du bist ja dann trotzdem wieder nach Hause geflogen und standest jetzt vor der Entscheidung, entweder ich suche mir einen neuen Job oder ich mache etwas komplett anderes. Warum hast du dich dafür entschieden, keinen neuen Job zu suchen?

Ich bin ja eigentlich mit dem Hintergedanken nach Südamerika geflogen, dass ich mir gedacht habe: “Okay, ich muss das jetzt einmal gemacht haben. Ich war davor noch nie richtig im Ausland gewesen. Und viele Freunde von mir, die hatten irgendwie so klassisch nach der Schule irgendwie Australien oder so gemacht. Oder irgendwie sowas in die Richtung. Mir hat das einfach gefehlt.

Ich hab mir halt gedacht, ich ziehe das jetzt durch. Und bis dahin war jeder Lebenslauf okay. Ich habe dort einen guten Job gehabt. Da findest du danach auch schon wieder rein. Und wenn du die Erfahrung gemacht hast, dann bist du bereit für das richtige Leben. Also mit beiden Beinen im Leben stehen. Wenn ich diese Auslandserfahrung gemacht habe, dann bin ich dafür bereit. Dann kam der Tag der Abreise, und ich hatte mir gedacht, jetzt hab ich tatsächlich mal das richtige Leben gespürt. Jetzt weiß ich tatsächlich, was das ist oder wie es sich anfühlt, richtig am Leben zu sein.

Leider war ich alles andere als bereit für das, was hier bei uns als richtiges Leben propagiert worden ist. Und ich bin dann zurückgekommen, natürlich völlig pleite, völlig ausgebrannt, und musste mir dann tatsächlich erst mal einen Job suchen. Aber es war völlig klar, dass ich von vornherein nur den Job haben würde, um zu sparen und dann wieder aufzubrechen.

Hast du da irgendwie einen Nebenjob gemacht oder tatsächlich so etwas studiert hast?

Studiert habe ich nicht. Es war auch witzig, weil mir wurde immer gern im Studium gesagt, dass, wenn man Auslandserfahrung, ist es eine ganz super Sache. Und es hilft angeblich dabei, dass man einen Job findet. So kann ich das allerdings überhaupt gar nicht bestätigen.

Es mag aber auch an den Personalern liegen auf die ich damals im Bewerbungsprozess getroffen bin. Die haben ihr Handwerk verstanden, und die haben meinen Lebenslauf angeschaut. Und die haben halt, als sie gehört haben, was ich gemacht habe und wie ich über meinen Job gesprochen habe und wie ich über diese Auslandserfahrung gesprochen habe.

Leider haben die auch gerochen, dass ich nicht lange bleiben würde. . Es war wirklich schwer, einen Job zu finden, obwohl ich bei dem Unternehmen extrem gut gestellt war. Aber ich bin dann im Endeffekt in einem Onlinemarketing-Start-up gelandet. Dort habe ich Vertrieb gemacht, also richtig Hardcore Klinkenputzen, und es war weit weg von einem Traumjob. Aber als ich einmal den Dreh raus hatte, wurde hier ordentlich bezahlt, und das war auch nicht allzu lange machen.

Stefan Fay Motorrad Meer Wellen

Und wie kommst du denn auf die Idee, denn Motorrad zu schnappen und auf große Reise zu gehen?

Das war schon, das war schon vor dem Trip. Ich habe damals mit meiner Freundin Fernsehen geschaut, und da gab es diese Dokumentation mit Ewan McGregor namens “Long Way Round”*. Und da ist er mit seinem Kumpel Charly mit Motorrädern um die Welt. Ich habe bis dahin überhaupt keinen Bezug zu Motorrädern gehabt. Ich habe gedacht, Motorräder sind dumm und laut und viel zu gefährlich. Die haben überhaupt keine Daseinsberechtigung. Und dann schaue ich mir diese Doku an und sehe, wie die mit den Motorrädern reisen und mit den Leuten in Kontakt kommen.

Das ist schon etwas anderes, als wenn man im Auto ist und doch abgekapselt ist von der Umwelt. Mit dem Motorrad kann man sich vor der Welt nicht verstecken. Da hab ich mir gedacht Was ist das? Das will ich unbedingt mal machen. Ich habe auch gedacht, wie gut es jetzt wäre, wenn ich nicht an diese Busse  gebunden wäre, sondern wenn ich einfach eine Straße sehe und die geht links ab, folge ich ihr einfach.Ich habe mir vorgestellt, dass ultimatives Freiheitsgefühl und von dem her, was ich mir gedacht habe Okay, ich ziehe das durch, und ich suche mir im Job mein Geld und gehe nochmal auf Reisen, das Motorrad mache.

Aber dann hast du auch in Deutschland noch deinen Motorradführerschein gemacht. Oder hattest du den schon vorher?

Ich hatte den Motorradführerschein gemacht, aber ich bin nie wirklich viel gefahren. Ich bin nicht der richtig gute Fahrer gewesen. Auch heute nicht. Also bei uns fährt man hier dann an Bodensee oder auf die Schwäbische Alb hoch oder so. Und das mache ich nicht. Ich habe ja auch noch nie gemacht.

Soweit der Einstieg in das Interview. Wenn du wissen möchtest, wie die zweijährige Reise gelaufen ist, ob die Erwartungen erfüllt wurden und was Stefan alles gelernt hat, dann hör einfach mal in die Podcast-Folge rein.

Bilder: Stefan Fay

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