Dr. Albert Kitzler im Podcast: Was wir von der antiken Philosophie fürs Leben lernen können

Folge: 57

Was bedeutet ein gutes Leben wirklich? Nicht Erfolg, nicht Besitz – sondern innere Stimmigkeit, Seelenruhe und Freiheit von Angst. Im Albert Kitzler Podcast-Interview bei „Mehr Mut zum Glück“ erklärt der Philosoph, wie antike Philosophie im Alltag hilft, innere Ruhe zu finden, Stress zu reduzieren und Krisen gelassen zu bewältigen. Dieses Gespräch ist keine Theorie – sondern philosophische Lebenspraxis.

Inhalt

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Albert Kitzler Interview – Philosophie für ein gutes Leben

Dr. Albert Kitzler beschreibt Glück nicht als kurzfristiges Hochgefühl, sondern als dauerhaften Zustand innerer Harmonie:

„Glück ist für mich Seelenruhe, innere Stimmigkeit, Authentizität – ein Zustand, in dem man aus vollem Herzen sagen kann: Es ist schön zu leben.“

Im Podcast wird deutlich: Philosophie ist für ihn kein Gedankenspiel, sondern ein Werkzeug, um Angst, Neid, Zorn und innere Unruhe Schritt für Schritt abzubauen.

Shownotes

Antike Philosophie im Alltag – warum sie heute wieder relevant ist

Albert Kitzler beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit antiker Weisheit für das moderne Leben.

Besonders prägend sind für Albert Kitzler die Lehren von Sokrates, Seneca und Epiktet sowie die Grundideen des Stoizismus. Diese antiken Denker verbindet die Überzeugung, dass ein gutes Leben nicht durch äußeren Erfolg entsteht, sondern durch innere Klarheit, Selbstverantwortung und Gelassenheit im Umgang mit dem Schicksal.

Sein zentrales Learning:

„Alles, was wir für ein gutes Leben brauchen, wurde bereits in der Antike klar, tief und praktisch formuliert.“

Gerade in einer Zeit von Dauerstress, Krisen und Reizüberflutung erlebt Stoizismus im modernen Leben eine neue Relevanz.

Stoizismus im modernen Leben – wie Gelassenheit entsteht

Im Albert Kitzler Podcast erklärt er ein zentrales stoisches Prinzip:

Unterscheide zwischen dem, was in deiner Macht liegt – und dem, was nicht.

„Das Schicksal hat keine langen Arme. Es erreicht nur den, der sich an es klammert.“

Was wir nicht kontrollieren können – Weltpolitik, Krisen, äußere Umstände – darf unsere innere Ruhe nicht bestimmen.
Was wir kontrollieren können, ist unsere Haltung.

So entsteht Gelassenheit durch Philosophie.

Philosophie gegen Angst und Stress – ein persönlicher Wendepunkt

Ein besonders eindrücklicher Teil des Albert Kitzler Interviews ist seine Geschichte rund um eine vermeintliche Krebsdiagnose.

Trotz der Nachricht bleibt er ruhig:

„Ich war eine Minute beunruhigt – dann habe ich das Schicksal angenommen.“

Die antike Lebensphilosophie trug ihn durch diese Zeit.
Nicht Verdrängung – sondern Akzeptanz, Klarheit und innere Vorbereitung.

Auch Jahre später sagt er:

„Die Philosophie hat selbst im Ernstfall gehalten.“

Ein starkes Beispiel dafür, wie man Krisen mit Philosophie bewältigen kann.

Maß und Mitte: Philosophische Lebenspraxis statt Theorie

Mit „Maß und Mitte“ hat Albert Kitzler einen Ort geschaffen, an dem antike Philosophie praktisch erfahrbar wird. In Seminaren, Vorträgen und intensiven Formaten zur persönlichen Entwicklung lernen Menschen, philosophische Prinzipien konkret in ihr Leben zu integrieren.

Kitzler beschreibt seinen Weg klar:

„Äußerer Erfolg hat mich nie dauerhaft erfüllt – innere Stimmigkeit schon.“

Die Schule steht für Glück durch Genügsamkeit, Selbstverantwortung und bewusste Lebensführung.

Der Pudel und der Kern Podcast – Philosophie verständlich erklärt

Gemeinsam mit Jan Liepold moderiert Albert Kitzler den Podcast „Der Pudel und der Kern“ – heute einer der bekanntesten Philosophie-Podcasts im deutschsprachigen Raum.

Im Podcast „Der Pudel und der Kern“ widmet sich Albert Kitzler gemeinsam mit Jan Liepold zentralen Lebensthemen wie innerer Ruhe, dem Umgang mit Neid und Zorn, der Angst vor Verlust sowie der Frage nach Sinn und Freiheit. Antike Weisheiten werden dabei konsequent auf moderne Alltagsprobleme übertragen.

„Philosophie besteht aus zwei Teilen: erkennen – und umsetzen.“

Genau hier setzt der Podcast an: verständlich, lebensnah, ohne akademische Hürden.

Glück durch Genügsamkeit – warum weniger oft mehr ist

Ein zentrales Thema im Gespräch ist Genügsamkeit.

Albert Kitzler sagt:

„Ich habe keine großen Wünsche mehr. Es fehlt mir nichts.“

Für Albert Kitzler entsteht echtes Glück durch Genügsamkeit. Eine Haltung, die sich aus Dankbarkeit, Bescheidenheit und Demut speist und den Menschen unabhängiger von äußeren Umständen macht.

Wer sich selbst genügt, ist weniger abhängig von äußeren Umständen – und näher am guten Leben.

Philosophische Lebenspraxis – tägliche Umsetzung

Albert Kitzler betont immer wieder: Lesen allein reicht nicht.

Philosophische Lebenspraxis bedeutet für Kitzler, sich täglich zu reflektieren, den eigenen Umgang mit Emotionen bewusst wahrzunehmen und Schritt für Schritt neue innere Haltungen einzuüben. Erst durch diese konsequente Anwendung entfaltet Philosophie ihre transformative Kraft.

„Wir müssen unseren inneren Autopiloten neu trainieren.“

So wird aus Wissen Veränderung.

Fazit – Albert Kitzler als Stimme für innere Freiheit

Das Albert Kitzler Podcast-Interview ist eine Einladung, das eigene Leben neu zu betrachten:

  • Was liegt wirklich in meiner Macht?

  • Welche Ängste nähren sich aus falschen Gedanken?

  • Wie kann ich innere Ruhe finden – unabhängig von äußeren Krisen?

Albert Kitzler zeigt eindrucksvoll:
Philosophie für ein gutes Leben ist zeitlos – und heute wichtiger denn je.

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2 Antworten

  1. Um Minute 29 Sekunde 45 wird ein Yogi und dessen Atemübung erwähnt. Wie wird der Name geschrieben? Gerne auch ein Affiliatelink zum Buch 😉

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Die Geschichte von Inexio-Gründer David Zimmer ist anders als die der meisten Menschen. Mit 17 brach er im Saarland die Schule nach einem Streit mit dem Direktor kurz vor dem Abitur ab. Damals war er schon Jungunternehmer mit den ersten Einnahmen. Mit 20 war David Zimmer pleite und mit 23 erkrankte er schwer. Von den ganzen Rückschlägen ließ er sich aber nicht unterkriegen und wurde zu einem der erfolgreichsten Gründer in Deutschland. Seine inspirierende Geschichte erzählt er in Podcast-Folge 11 von „Mehr Mut zum Glück“.