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Interview mit Adrian und Christoph vom Welttournee-Podcast
Kann man die Welt entdecken, ohne auszusteigen, ohne Sabbatical, ohne radikalen Lebensbruch?
Adrian Klie und Christoph Streicher zeigen mit dem Welttournee Podcast, dass genau das möglich ist. Mit ganz normalen Jobs, begrenzter Zeit und nur 30 Urlaubstagen im Jahr reisen sie seit Jahren um die Welt – bewusst, intensiv und jenseits von Postkartenklischees.
Im Gespräch bei Mehr Mut zum Glück erzählen die beiden, warum Reisen für sie kein Eskapismus ist, sondern eine Haltung. Es geht um Freiheit im Alltag, um Planung statt Verzicht – und um die Erkenntnis, dass Abenteuer nicht an Zeit scheitern, sondern oft an Denkweisen.

Was den Welttournee Podcast besonders macht
Der Welttournee Podcast ist kein klassischer Reisepodcast mit Packlisten, Top-10-Stränden oder Instagram-Hotspots. Adrian und Christoph erzählen Reisegeschichten so, wie sie wirklich sind: chaotisch, überraschend, manchmal unbequem – und genau deshalb wertvoll.
Es geht um Begegnungen auf Reisen, um Missverständnisse, um Humor in absurden Situationen und um die Frage, was Reisen mit uns macht, wenn wir uns wirklich darauf einlassen. Viele Hörer schätzen genau das: Ehrlichkeit statt Hochglanz, Tiefe statt Tempo.
Der Podcast richtet sich vor allem an Menschen, die reisen wollen, aber nicht „aussteigen“. Menschen mit Job, Alltag, Verpflichtungen – und trotzdem mit Fernweh.
Shownotes
Reisen mit 30 Urlaubstagen: kein Trick, sondern Haltung
Eine der meistgestellten Fragen an Adrian und Christoph lautet:
Wie schafft ihr das überhaupt mit so wenig Urlaub?
Die Antwort ist überraschend unspektakulär. Es geht nicht um Tricks, sondern um Prioritäten. Im Reisepodcast Welttournee wird deutlich, dass Planung nicht das Gegenteil von Freiheit ist – sondern ihre Voraussetzung. Wer Zeit bewusst vorbereitet, gewinnt unterwegs Raum für echte Erlebnisse.
Statt drei Wochen an einem Ort zu verbringen, kombinieren die beiden mehrere Länder. Sie verzichten bewusst auf Vollständigkeit und Perfektion. Nicht jeder Tempel, nicht jede Sehenswürdigkeit zählt – sondern das Gefühl, angekommen zu sein. Oft entstehen die intensivsten Reisegeschichten nicht an Highlights, sondern in Nachtzügen, kleinen Bars oder Gesprächen mit Einheimischen.
Reisen neben dem Job – warum das für viele realistischer ist als gedacht
Der Welttournee Podcast zeigt, dass Reisen neben dem Job keine Ausnahme sein muss. Viele Menschen glauben, sie müssten erst alles ändern, bevor sie losziehen dürfen. Adrian und Christoph drehen diese Logik um.
Reisen bleibt für sie bewusst etwas Besonderes, kein Dauerzustand. Gerade weil sie arbeiten, entsteht Vorfreude. Gerade weil Zeit begrenzt ist, wird sie intensiver genutzt. Diese Haltung macht ihre Reisegeschichten so anschlussfähig – und erklärt, warum der Podcast gerade bei Berufstätigen so gut ankommt.
Im Interview sagen sie sinngemäß: Wenn Reisen alltäglich wird, verliert es seinen Zauber. Genau deshalb bleiben ihre Trips Auszeiten – verdichtete Erlebnisse statt Dauerflucht.
Reisegeschichten statt Reiseführer
Im Zentrum des Abenteuer- und Reisegeschichten-Podcasts stehen Menschen. Egal ob in Zentralasien, Lateinamerika oder Osteuropa – fast jede Geschichte dreht sich um Begegnungen, nicht um Orte.
Die beiden sprechen darüber, wie Reisen Perspektiven verschiebt. Wie man Demut lernt, wenn man merkt, unter welchen Bedingungen andere leben. Und wie privilegiert man ist, wenn ein Reisepass Türen öffnet, die für viele verschlossen bleiben.
Diese Haltung – Reisen mit offenen Augen – zieht sich durch alle Episoden. Der Podcast erzählt von Welt, ohne sie zu konsumieren.

Nachhaltigkeit ohne Moralkeule
Auch das Thema Verantwortung beim Reisen kommt zur Sprache. Adrian und Christoph geben offen zu, dass viel Reisen Spuren hinterlässt. Statt moralischer Überhöhung setzen sie auf Ehrlichkeit.
Sie bündeln Flüge, reisen viel mit Nachtzügen, unterstützen lokale Anbieter und meiden überlaufene Hotspots. Für sie beginnt nachhaltiges Reisen nicht bei der perfekten CO₂-Bilanz, sondern bei bewussten Entscheidungen. Weniger Orte, dafür mehr Tiefe. Weniger Abhaken, mehr Begegnung.
Gerade Europa sehen sie als unterschätzten Kontinent voller Vielfalt – kulturell, sprachlich, landschaftlich. Viele Abenteuer liegen näher, als man denkt.
Vom Podcast zum Buch – und wieder zurück
Aus dem Erfolg des Reisegeschichten Podcasts entstand auch das Buch „Auf Welttournee“. Kein klassischer Reisebericht, sondern eine Sammlung von Geschichten, die Mut machen sollen. Mut, loszufahren. Mut, Dinge nicht perfekt zu planen. Mut, sich überraschen zu lassen.
Im Gespräch wird deutlich: Der Podcast war zuerst. Das Buch ist eine Verlängerung – kein Produkt, sondern ein weiteres Medium für Erlebnisse, die sonst verloren gehen würden.
Warum der Welttournee Podcast so viele Menschen erreicht
Der Erfolg des Podcasts liegt nicht im Spektakulären, sondern im Realistischen. Adrian und Christoph erzählen nicht von einem Leben ohne Verpflichtungen, sondern von einem Leben mit bewussten Entscheidungen.
Sie zeigen, dass man die Welt entdecken kann, ohne sich selbst zu verlieren. Dass Reisen kein Gegenspieler des Alltags sein muss – sondern ihn bereichern kann.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum so viele Hörer das Gefühl haben, sich selbst in diesen Geschichten wiederzufinden.
Fazit: Die Welt beginnt nicht nach dem Ausstieg
Das Welttournee Podcast-Interview ist keine Anleitung zum Weglaufen. Es ist eine Einladung zum Umdenken. Weg von der Idee, dass Freiheit erst nach dem großen Bruch beginnt. Hin zu der Erkenntnis, dass sie im Kleinen entstehen kann – zwischen Job, Alltag und Aufbruch.
Adrian Klie und Christoph Streicher zeigen: Die Welt ist groß genug für Abenteuer – auch mit 30 Urlaubstagen.