“Ich musste raus aus der Komfortzone, um das Glück wiederzufinden” – Interview mit Sabbatical Mutivatorin Nina Kuhlmann

Folge: 39

Nina Kuhlmann startete schon 2007 ihr erstes Sabbatical und kam so auf den Geschmack des Reisens. Im Anschluss machte sie Karriere bei einem schwedischen Möbelkonzern. 2013 kam ihr zweites Sabbatical. Während eines Burnouts stand sie vor 2 Jahren vor der Frage, wie sie ihr Leben künftig selbst gestalten möchte. Heute ist sie selbstständig und hat das Thema “Sabbatical” zu ihrem Beruf gemacht. Ihre ganze Geschichte erzählt sie im Interview bei “Mehr Mut zum Glück”.

Inhalt

Podcast auf allen Plattformen

Hier findest du “Mehr Mut zum Glück” auf allen Plattformen zum Download

Überblick Interview

16 Jahre ist es her, seit ich zum ersten Mal außerhalb von Europa war. Mein Ziel waren sechs Monate in Neuseeland zum Lernen, Leben und Arbeiten. Aus dieser Zeit habe ich unheimlich viel für das Leben mitnehmen können.

Meinem heutigen Gast ging es genauso, denn sie war zur selben Zeit am selben Ort am anderen Ende der Welt – ohne dass wir uns persönlich kennengelernt haben. Sie entwickelte aus dieser Erfahrung eine Vorliebe für das Reisen. Bei mir hat das Ganze ehrlich gesagt noch zehn Jahre länger gedauert.

Nina Kuhlmann Portrait

Nach einigen Jahren im Job war ihr Fernweh so groß, dass sie 2013 ein Sabbatical machen konnte und ein Jahr lang um die Welt reiste. Doch nach einigen Jahren konnte ihr der Job nicht mehr das bieten, was sie machen wollte.

Während eines Burnouts beschäftigte sie sich mit ihrem Leben und was sie eigentlich in der Zukunft machen will. Heute ist sie selbstständig und gibt anderen Menschen den Mut, sich von den Hürden zur beruflichen Auszeit bzw. Sabbatical nicht abhalten zu lassen.

Sabbatical Mutivatorin Nina Kuhlmann

Ich habe in der heutigen Folge Nina Kuhlmann zu Gast. Nina ist noch relativ frisch in der Selbstständigkeit, hat sich aber in der Zeit schon ein breites Netzwerk aufgebaut und konnte erste Erfolge verzeichnen.

In 60 Minuten sprechen wir über ihre Karriere bei einem schwedischen Möbelkonzern, warum Reisen für sie eine so große Rolle spielen, wie sie ihr erstes Sabbatical 2013 bekommen hat, welche Sparmaßnahmen sie für Reisen unternimmt, wie es zum Burnout kam und natürlich warum sie den Weg in die Selbstständigkeit gewählt hat.

Das ist jetzt nicht so eine typische “Mehr Mut zum Glück”-Folge mit einem völlig abgefahrenen Lebenslauf, sondern eine vergleichsweise normale Geschichte, die aber genau so viel Mut zum Glück erfordert hat, wie die anderen Geschichten. Und ich denke, dass man hier auch einige Anreize mitnehmen kann.

Shownotes

Neuer Blogartikel: “Was Du von der Piratenstrategie für das Leben lernen kannst”

Weitere spannende Interviews

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Podcast Folgen

Vier Jahre lang stand Andreas Brendt ganz oben auf der Interview-Wunschliste – zu unrealistisch, zu quergedacht für andere Formate. Dann erschien sein drittes Buch, und der Podcast „Mehr Mut zum Glück” war geboren. Kein Zufall: Denn kaum jemand verkörpert den Titel besser als dieser Kölner Berufsschullehrer, der seit 25 Jahren als Surfer durch die Welt reist, drei autobiografische Bücher geschrieben hat und dabei eine einfache Gleichung lebt: Happiness = Reality – Expectations.
Was bedeutet Mut wirklich? Nicht die Abwesenheit von Angst – sondern die Entscheidung, trotzdem ins Wasser zu gehen. Anna von Boetticher (auch: Anna von Bötticher) ist Deutschlands erfolgreichste Apnoetaucherin, Waterwoman, Buchautorin und Mentorin für mentale Stärke unter Extrembedingungen. Im Podcast „Mehr Mut zum Glück” spricht sie offen über ihren ungewöhnlichen Lebensweg, über das Tauchen ohne Sauerstoff, über Angst, Kontrolle und Vertrauen – und darüber, warum Neugier stärker ist als jede Begrenzung. Dieses Anna-von-Boetticher-Interview gibt einen umfassenden Überblick über ihre Lebensgeschichte, ihre Erfolge im Apnoetauchen, ihre Arbeit mit der Bundeswehr und die zentralen Gedanken aus ihrem Buch „In die Tiefe”.