Anna von Boetticher: Lebensgeschichte einer Waterwoman und Apnoetaucherin

Folge: 2

Was bedeutet Mut wirklich? Nicht die Abwesenheit von Angst – sondern die Entscheidung, trotzdem ins Wasser zu gehen. Anna von Boetticher (auch: Anna von Bötticher) ist Deutschlands erfolgreichste Apnoetaucherin, Waterwoman, Buchautorin und Mentorin für mentale Stärke unter Extrembedingungen. Im Podcast „Mehr Mut zum Glück” spricht sie offen über ihren ungewöhnlichen Lebensweg, über das Tauchen ohne Sauerstoff, über Angst, Kontrolle und Vertrauen – und darüber, warum Neugier stärker ist als jede Begrenzung. Dieses Anna-von-Boetticher-Interview gibt einen umfassenden Überblick über ihre Lebensgeschichte, ihre Erfolge im Apnoetauchen, ihre Arbeit mit der Bundeswehr und die zentralen Gedanken aus ihrem Buch „In die Tiefe”.

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Wer ist Anna von Boetticher?

Anna von Boetticher – auch geschrieben als Anna von Bötticher – ist Apnoetaucherin, Vortragsrednerin, Buchautorin und Trainerin für Berufstaucher der Bundeswehr. Sie wuchs in München auf, studierte Theaterwissenschaften, Komparatistik und Spanisch, lebte einige Jahre in London, wo sie das Apnoetauchen entdeckte, und lebt heute in Berlin – zusammen mit ihrer Mutter, die lange Zeit einen gemeinsamen Buchladen führte.

Ihr Werdegang ist das genaue Gegenteil einer Karriereplanung: Produktionsassistentin, Galeristin, Buchhändlerin, Moderatorin – und über eine Begegnung auf der Bootmesse in Düsseldorf schließlich Trainerin von Kampfschwimmern und Minentauchern der Bundeswehr. Ihr Buch „In die Tiefe: Wie ich meine Grenzen suchte und Chancen fand” erschien 2019 und wurde ein Bestseller.

Shownotes Anna von Boetticher

In die Tiefe: Wie ich meine Grenzen suchte und Chancen fand
95 Bewertungen

Apnoetauchen – und warum die Lungengröße egal ist

Beim Apnoetauchen geht es darum, nur mit einem Atemzug in die Tiefe zu tauchen – kein Gerät, kein Sauerstoff, nur der eigene Körper. Anna von Boetticher erläutert im Interview, welche Varianten es gibt:

„Die Besonderheit an Apnoetauchen ist, dass wir nicht atmen. Das heißt: einmal tief Luft holen und dann geht’s los.”

Anna von Boetticher hält 33 deutsche Rekorde im Apnoetauchen. Was viele nicht wissen: Ihre körperlichen Voraussetzungen sind alles andere als ideal. Ihre Lunge ist 25 Prozent kleiner als der Normwert – eine erhebliche Einschränkung für eine Freitaucherin. Dazu kommt eine Autoimmunerkrankung. Und trotzdem:

„Ich habe mich nicht damit beschäftigt, wie groß meine Lunge ist. Ich habe mich nur gefragt: Wie tief kann ich denn vielleicht tauchen? Und faszinierenderweise – obwohl ich so minus 25 Prozent Lungenvolumen habe – kann ich doch an der Weltspitze mit herumtauchen.”

Anna von Boetticher Portrait
Anna von Boetticher vor dem Apnoe Tauchen

Apnoetauchen ohne Sauerstoff – Wie Anna von Boetticher in die Tiefe taucht

Anna von Boetticher hat ihren ersten Tauchschein mit Flaschen bereits mit 17 Jahren gemacht. Nach dem Abitur in München studierte sie Theaterwissenschaften, Komparatistik und Spanisch. Das Apnoetauchen kam später – durch einen Wochenendkurs in London, den sie eigentlich nur als Sicherheitstraining für ihre Tieftauchgänge mit Gerät buchen wollte:

„Da habe ich dann mal so einen Workshop belegt – es war nur so ein Wochenend-Seminar – weil ich das eigentlich als zusätzliche Sicherheit haben wollte für die sehr tiefen Tauchgänge mit Flaschen, die ich inzwischen gemacht hatte. Und dann bin ich aber beim Apnoetauchen direkt hängen geblieben.”

Tauchen trotz Krankheit – Warum Einschränkungen nicht aufhalten

Anna von Boetticher lebt mit einer Autoimmunerkrankung und einer Lunge, die 25 Prozent unter dem Normwert liegt. Auf dem Papier keine guten Voraussetzungen – doch genau das ist ihr wichtigstes Learning:

„Von vornherein eine Million Gründe zu finden, warum man was nicht probieren sollte – dann erlebt man natürlich auch nichts im Leben. Wir limitieren uns da schon selber, bevor wir überhaupt angefangen haben.”

Sie habe beim ersten Apnoetauchversuch nicht daran gedacht, wie weit oder wie tief sie kommen würde. Sie dachte schlicht: „Mal schauen. Wenn es fünf Meter sind, sind es fünf Meter.” Aus diesem Anfängerblick – neugierig, ohne Erwartung – wurde eine Weltkarriere.

Anna von Boetticher Tauchgang
Anna und der Barracuda Luda

Grönland: Als die Philosophie im Ernstfall hielt

Einer der eindrücklichsten Momente aus dem Interview: Anna von Boetticher erzählt von einem Apnoetauchgang unter dem Eis eines zugefrorenen Fjords in Grönland – im März letzten Jahres. Sie taucht durch ein kleines Dreiecksloch im Eis, schwimmt um unterirdische Eisberge herum – und verliert die Orientierung. Das Loch ist nicht mehr zu finden.

„In diesem Moment, wo mir klar war, dass ich nicht mehr weiß, wo mein Ausgang ist – da kann man sich halt keine Angst erlauben. Aber ich beschäftige mich nicht mit meiner Angst, sondern sofort mit der Lösung. Mein nächster Gedanke ist: Was ist jetzt mein nächster Schritt?”

Ihr Instinkt hätte gesagt: so schnell wie möglich hin und her schwimmen und suchen. Falsch – denn das verbraucht Sauerstoff und führt wahrscheinlich in die falsche Richtung. Ihre Lösung: tiefer abtauchen, um von unten das Dreieck im Eis klar sehen zu können. In dem Moment war bereits ihr Sicherungspartner, der Unterwasserfotograf Tobias Friedrich, mit Tauchgerät neben ihr und zeigte ihr den Weg zurück.

„Sich mit der Lösung des Problems zu beschäftigen und nicht mit der Angst – das habe ich gelernt, und das überträgt sich auch sehr in viele Alltagssituationen.”

Waterwoman Anna von Boetticher – Mentale Stärke unter extremen Bedingungen

Der Begriff Waterwoman beschreibt Anna von Boetticher sehr treffend. Sie taucht nicht nur in warmen Gewässern, sondern in extremen Umgebungen: Antarktis, Azoren, Grönland, unter Eis. Ihre Arbeit wurde in der NDR-Dokumentation „Waterwoman” eindrucksvoll festgehalten.

Was Apnoetauchen mental leistet, erklärt sie mit einem einfachen Satz:

„Ich hebe mir die Angst für später auf. Das heißt nicht, dass ich keine Angst habe. Aber ich beschäftige mich nicht mit ihr – sondern mit der Aufgabe, die vor mir liegt.”

Diese Fähigkeit, in extremem Stress eine Art innere Blase zu behalten – die Umgebung wahrzunehmen, ohne sich von ihr beeinflussen zu lassen – habe sie durch das Wettkampftauchen gelernt. Und sie ist trainierbar.

Anna von Boetticher Apnoetauchen Tauchgang
Ab in die dunkle Tiefe

Arbeit mit der Bundeswehr – Was Apnoetauchen über Vertrauen lehrt

Seit 2015 arbeitet Anna von Boetticher mit der Bundeswehr zusammen. Der Kontakt entstand durch eine Begegnung auf der Bootmesse Düsseldorf, wo sie als Moderatorin auf der Bühne Kampfschwimmer und Minentaucher als Gäste hatte. Aus einem Gespräch wurde eine Zusammenarbeit, aus der Zusammenarbeit ein neues Berufsfeld.

„Dafür gibt es kein Handbuch. Ich kann keinen Kurs belegen, in dem man mir beibringt, wie man das unterrichtet. Wir haben da wirklich internationales Neuland betreten.”

Für diese Arbeit gab sie einen Teil ihrer Wettkampfkarriere auf – sie hatte schlicht keine Zeit mehr für beides. Ihre Entscheidung:

„30 Rekorde – wie viele sollen es denn noch werden?” (zum Zeitpunkt des Interviews; inzwischen sind es 33) Da tut sich auf einmal eine andere Herausforderung auf. Eine ganz andere. Die aber viel interessanter war, als immer nur weiter tief zu tauchen.”

Inzwischen trainiert sie neben Bundeswehr-Kampfschwimmern auch Feuerwehrtaucher und Polizeitaucher. Ziel ist immer dasselbe: keine Panik bekommen, wenn es unter Wasser schwierig wird.

„In die Tiefe” – Grenzen neu definiert

In ihrem Buch „In die Tiefe: Wie ich meine Grenzen suchte und Chancen fand” (2019) verbindet Anna von Boetticher persönliche Erlebnisse mit Reflexionen über Mut, Lernen und Entwicklung. Sie schreibt offen darüber, dass sie weder als Kind noch heute besonders mutig war – sie hatte Angst, den Führerschein zu machen, zweifelt wie jeder andere auch.

„Ich glaube, ich habe einfach diese irrsinnige Neugier auf die Welt mitbekommen – auf das Entdecken der Welt in allen kleinen und großen Dingen. Ich wollte unbedingt Astronaut werden. Unter Wasser ist vielleicht so ein bisschen ähnlich wie zum Mond fliegen – nur einfacher erreichbar.”

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Vertrauen, Teamarbeit und die Frage: Mit wem geht man ins Wasser?

Ein zentrales Thema im Interview: Beim Apnoetauchen vertraut man anderen buchstäblich das Leben an. Anna von Boetticher erklärt, dass sie beim Training mit ihrer engen Freundin und Trainingspartnerin Liv aus England arbeitet – einer der besten Apnoetaucherinnen Englands. Sie sichern sich gegenseitig.

„Man muss lernen, anderen Menschen wirklich zu vertrauen – und gleichzeitig auch zu merken, wo die Chemie nicht stimmt. Nicht jeder, mit dem ich befreundet sein kann, passt vom Rhythmus und vom Ansatz her zu mir im Wasser.”

Dieses Gespür für Teamdynamik, das sie unter Extrembedingungen entwickelt hat, überträgt sich direkt auf Alltag und Berufskontext – eine Erkenntnis, die in ihren Vorträgen in Wirtschaft und Wissenschaft großen Anklang findet.

Warum Neugier stärker ist als Angst

Anna von Boetticher beschreibt Neugier als den eigentlichen Motor ihres Lebens – nicht Ehrgeiz, nicht Rekordjagd. Ihr Rat:

„Wann ist es das letzte Mal, dass man so richtig Anfänger war? So ein dusseliger Anfänger, der sich nur blöd anstellt und nichts kann. Das ist ein guter Zustand im Leben – denn in dem Moment, wo ich das bin, kann ich ja nur dazulernen.”

Sie geht in Berlin spazieren und fotografiert skurrile Details, die andere übersehen. Sie gießt Blumen und beobachtet eine Amsel, die in den Untersetzer auf ihrem Balkon fliegt und badet.

„Einer der absoluten Motoren des Glücks im Leben ist die Fähigkeit und der Wille zu staunen – und zwar ständig und über ganz viele Dinge. Dafür muss man nicht zur Antarktis fahren.”

Tauchbilder: Daan Verhoeven, Andrea Zuccari

FAQs zu Anna von Boetticher

Wer ist Anna von Boetticher?
Anna von Boetticher (auch: Anna von Bötticher) ist Deutschlands erfolgreichste Apnoetaucherin mit 33 deutschen Rekorden, Trainerin von Kampfschwimmern, Minentauchern, Feuerwehr- und Polizeitauchern der Bundeswehr sowie Buchautorin und Vortragsrednerin. Sie lebt in Berlin.

Was ist Anna von Boettichers Krankheit?
Anna von Boetticher lebt mit einer Autoimmunerkrankung und hat eine Lungengröße, die 25 Prozent unter dem Normwert liegt – beides keine idealen Voraussetzungen für Apnoetauchen auf Weltklasseniveau. Sie hat sich davon nicht aufhalten lassen.

Ist Anna von Boetticher verheiratet? Hat sie Kinder? Wie ist ihr Familienstand?
Anna von Boetticher hält ihr Privatleben bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Im Podcast und in ihrem Buch macht sie keine Angaben zu Partnerin, Ehemann oder Kindern. Bekannt ist, dass ihr Bruder und ihre Mutter in Berlin leben.

Was ist das Buch „In die Tiefe” von Anna von Boetticher?
„In die Tiefe: Wie ich meine Grenzen suchte und Chancen fand” erschien 2019. Anna von Boetticher beschreibt darin ihren ungewöhnlichen Lebensweg – von Theaterwissenschaften über London und einen Berliner Buchladen bis hin zu 33 deutschen Rekorden im Apnoetauchen und der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.

Was ist „Waterwoman” – die Dokumentation über Anna von Boetticher?
„Waterwoman” ist eine vierteilige NDR-Dokumentation über Anna von Boetticher. Sie besucht darin Regionen, die stark vom Wasser geprägt sind, und zeigt, wie eng Mensch, Natur und mentale Stärke miteinander verbunden sind.

“Mutig zu sein wird oft mit Glück belohnt” – Interview mit Unterwasserfotograf Tobias Friedrich

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4 Kommentare

  1. Ich bin schwer begeistert von deinem neuen Podcastformat!
    Von Anna von Boetticher hatte ich vorher schon gehört und finde es sehr krass was sie macht. Ihr Mindset und die Strategien sind einfach bemerkenswert. Ich persönlich habe mir mehrere Punkte mitgenommen – allen voran sich nicht an den Limitierungen zu messen, sondern an dem, was man kann und die Variation der Herangehensweise an gewisse Dinge.
    Mehr davon! 😉

    LG
    Anna von Finanzmedicus

    1. Liebe Anna,

      herzlichen Dank für das tolle Feedback. Freut mich sehr, dass Du einiges mitnehmen konntest. Ich habe aus dem Gespräch mit Anna und ihrem Buch auch einiges mitgenommen.

      Die kommenden Gäste sind aber wieder komplett anders und das macht diese Interviews tatsächlich so spannend. 🙂

      Viele Grüße
      Daniel

  2. Schöner Podcast – klasse Premiere!

    Sehr sympathische und in ihren Aussagen klare Interviewpartnerin… ich fand es außerordentlich spannend und interessant.

    Man merkt auch die Fortschritte bei Deiner Interviewführung über die letzten Jahre – alles aus einem Guss, sinnvolle und spannende Nachfragen und auch gute Auswahl bei den Begriffen im Word Shuffle.

    Weiter so!

  3. Lieber Daniel,

    ich höre schon lange Podcasts, den Finanzrocker höre ich seit etwas mehr als einem Jahr. Die vielen verschiedenen Ansichten, die du mit deinen Interviewgästen aufzeigst, finde ich sehr spannend. Diese vielen verschiedenen Ideen anzuhören erweitert meinen Horizont und lässt mich oft meine eigenen finanziellen Strategien hinterfragen, die ich spätestens seit dem Einstieg in den Beruf vor etwa sieben Jahren verfolge. Das ist gut, denn mit der Zeit schleichen sich doch Dinge ein, die zur Gewohnheit wurden – was nicht heißt, dass sie gut sind.

    Neben finanziellen Themen interessieren mich ungemein andere Lebenswege und Ansichten. Ich muss diese Wege nicht immer gut finden oder für mich passend. Jedoch erweitert auch dies meinen Horizont und zeigt mir, was alles möglich ist. Es hilft mir auch aus meiner Blase zu kommen, in die man durch den eigenen Lebensweg und den Beruf gezogen wird.

    Mein Lebensweg sah anfänglich sehr “üblich” aus. Je älter man wird, desto mehr unerwartete Dinge passieren. Man muss lernen damit umzugehen. Ich wurde in den letzten Jahren privat negativ und auch positiv aus der Bahn geworfen. Meine Frau ist Chinesin. Sie hat einen Hund in die Beziheung gerbacht und ich ebenso. Ich habe früher nie gedacht, dass ich mal einen Hund haben würde. Ich habe nie gedacht, dass ich über meinen Hund meine jetzige Frau kennenlernen würde. Ich hatte mit der chinesischen Kultur und Sprache nie groß etwas am Hut. Nun lerne ich selbst Chinesisch und wir denken darüber nach irgendwann für ein paar Jahre in China zu leben. Wer weiß schon, was danach passiert.

    Ich fand deine Mixtapes daher schon immer interessant und freue mich, dass du diesen eine eigene Platform gibst. Ich hoffe, dass sie ein Erfolg werden, wie der Finanzrocker Podcast.

    Viele Grüße,
    Sebastian

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