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Sabine Kuegler im Podcast „Mehr Mut zum Glück“ – Lebensgeschichte zwischen Dschungel und westlicher Welt
Sabine Kuegler wuchs im dichten Dschungel von Westpapua auf, jagte mit den Stammeskindern und kannte lange weder Straßen noch Schulbänke. Dann riss ein radikaler Bruch ihr Leben auseinander: Mit 17 landete sie plötzlich im Internat in der Schweiz, mitten in einer Welt aus Regeln, Beton und Leistungsdruck. Viele Menschen fühlen sich zwischen unterschiedlichen Erwartungen zerrieben, doch nur wenige erleben diesen Clash der Kulturen so extrem.
Sabine Kuegler hat diese Spannungen nicht nur überlebt, sondern in eine einzigartige Stärke verwandelt. Heute arbeitet sie als Autorin, Vortragende und Kulturvermittlerin und zeigt, wie Resilienz in existenziellen Krisen entsteht. Im Podcast erzählt sie, wie sie schwere Krankheiten, lange Trennungen von ihren Kindern und innere Zerrissenheit gemeistert hat – und was wirklich hinter dem Titel ihres Buches „Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind“ steckt. Wenn dich Themen wie Identität, Heilung und Leben zwischen zwei Welten faszinieren, lohnt sich jede Minute dieses Gesprächs.
Sabine Kuegler Lebensgeschichte – Aufwachsen als Dschungelkind
Sabine Kuegler wuchs fernab westlicher Zivilisation im Dschungel von Westpapua in Papua-Neuguinea auf. Ohne Straßen, ohne Schulen, ohne Strom. Stattdessen: Gemeinschaft, Natur, Rituale und ein tiefes Gefühl von Zugehörigkeit. Sie jagte mit den Stammeskindern, lebte im Rhythmus des Waldes und kannte lange keine andere Welt.
Diese frühe Prägung ist der Kern ihrer Lebensgeschichte. Wer das Sabine Kuegler Dschungelkind Interview hört, versteht schnell: Der Dschungel war für sie kein Abenteuer, sondern Heimat.
Dann kam der Bruch.
Mit 17 Jahren wechselte Sabine Kuegler abrupt in ein Schweizer Internat. Beton statt Urwald. Regeln statt Freiheit. Leistung statt Gemeinschaft. Dieser radikale Kulturschock führte zu einer tiefen inneren Zerrissenheit – ein klassisches Beispiel für ein Leben zwischen zwei Kulturen, nur extremer als bei den meisten Menschen.

Sabine Kuegler Interview – Identitätskrise nach dem Kulturschock
Im Podcast beschreibt Sabine Kuegler eindrücklich, wie fremd sie sich im Westen fühlte. Sie sprach die Sprache, verstand aber die Codes nicht. Der Körper war angekommen, die Seele nicht.
Diese Identitätskrise nach dem Kulturschock begleitete sie über Jahre. Sie fühlte sich weder im Westen noch im Dschungel vollständig zugehörig. Genau diese innere Spannung machte sie später zur Beobachterin, Übersetzerin und schließlich zur Kulturvermittlerin.
Viele Hörerinnen und Hörer erkennen sich in diesem Gefühl wieder: nicht ganz dazuzugehören, sich zwischen Erwartungen zu verlieren, innerlich zerrissen zu sein. Sabine Kuegler gibt diesen Gefühlen Worte – und Tiefe.
„Dschungelkind“ – das Buch, das alles veränderte
Der große Wendepunkt in Sabine Kueglers Leben war die Veröffentlichung ihres Buches „Dschungelkind“. Darin erzählt sie erstmals öffentlich von ihrer Kindheit im Dschungel und dem späteren Bruch mit der westlichen Welt.
Das Sabine-Kuegler-Buch „Dschungelkind“ wurde ein internationaler Bestseller mit Millionenauflage und machte ihre Geschichte weltweit bekannt. Doch der Erfolg hatte auch Schattenseiten: Medienrummel, Projektionen von außen und die erneute Konfrontation mit alten inneren Wunden.
Im Podcast macht sie klar, dass Schreiben für sie nicht Strategie, sondern Verarbeitung war. Das Buch half ihr, ihre Geschichte einzuordnen – und anderen Menschen zu zeigen, wie relativ Normalität eigentlich ist. Bei Dominik Spenst im Interview war es genauso.
Wenn der Körper Nein sagt: Krankheit als Wendepunkt
Ein zentrales Thema im Sabine Kuegler Podcast ist ihre schwere Erkrankung. Über Jahre litt sie an massiven gesundheitlichen Problemen, ohne dass die westliche Medizin eine nachhaltige Lösung fand.
Diese Phase beschreibt sie als existenzielle Krise. Der Körper zwang sie, innezuhalten. Alte Muster, permanentes Funktionieren und Anpassung waren plötzlich nicht mehr möglich.
Die Krankheit wurde zum Wendepunkt – nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.
Heilung durch Rückkehr in den Dschungel
In ihrer größten Not traf Sabine Kuegler eine ungewöhnliche Entscheidung: Sie kehrte zurück in den Dschungel. Dorthin, wo ihr Leben begonnen hatte. Nicht aus Romantik, sondern aus einem tiefen inneren Wissen heraus.
Dort erlebte sie Heilung durch Rückkehr zur Natur – durch Gemeinschaft, Rituale, traditionelle Heilmethoden und ein anderes Verständnis von Gesundheit. Im Podcast sagt sie sinngemäß: Heilung entstand nicht durch Kontrolle, sondern durch Verbindung.
Diese Erfahrung prägte auch ihr späteres Buch „Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind“. Der Titel steht symbolisch für eine neue Lebenshaltung: nicht mehr dort zu bleiben, wo etwas krank macht.
Shownotes
- Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind
- Farbe: Silver
- Kuegler, Sabine (Autor)
Sabine Kuegler neues Buch „Krokodile“ – Eine neue Lebenshaltung
Das neuere Buch vertieft genau diese Erkenntnisse. Sabine Kuegler beschreibt darin, wie sie gelernt hat, ihre Grenzen ernst zu nehmen und bewusst Umfelder zu wählen, die ihr guttun.
Im Sabine Kuegler Interview erklärt sie, dass Glück heute für sie weniger mit Erfolg zu tun hat, sondern mit Gemeinschaft, Sicherheit und innerer Ruhe. Ein deutlicher Kontrast zur westlichen Leistungsgesellschaft.
Leben zwischen zwei Welten – ihre Arbeit als Kulturvermittlerin
Heute arbeitet Sabine Kuegler als Autorin, Sprecherin und Kulturvermittlerin. Sie schlägt Brücken zwischen traditioneller Stammeskultur und westlicher Welt – nicht theoretisch, sondern aus eigener Erfahrung.
Ihre große Stärke: Sie kennt beide Systeme von innen. Sie erklärt, warum Gemeinschaft im Dschungel überlebenswichtig ist und warum Individualismus im Westen oft zu Isolation führt.
Dieses Leben zwischen zwei Welten macht sie zu einer einzigartigen Stimme in Debatten über Identität, Heilung und Sinn.
Was wir vom Dschungel fürs Leben lernen können
Ein zentrales Learning aus dem Sabine-Kuegler-Podcast lautet: Der Mensch ist nicht für Dauerstress, Isolation und permanente Selbstoptimierung gemacht.
Der Dschungel lehrt:
-
Gemeinschaft statt Konkurrenz
-
Verbundenheit statt Kontrolle
-
Rhythmus statt Dauerleistung
Sabine Kuegler zeigt, dass wahre Resilienz nicht aus Härte entsteht, sondern aus Zugehörigkeit.
Fazit – Sabine Kuegler als Stimme für Orientierung und Tiefe
Das Sabine Kuegler Podcast-Interview ist weit mehr als ein Gespräch über ein außergewöhnliches Leben. Es ist eine Einladung, die eigene Prägung zu hinterfragen, Krisen neu zu deuten und bewusstere Entscheidungen zu treffen.
Ihre Lebensgeschichte als Dschungelkind, ihre Erfahrungen mit Krankheit und Heilung und ihr heutiges Wirken als Kulturvermittlerin machen Sabine Kuegler zu einer wichtigen Stimme unserer Zeit.
Wer sich für Identität, Sinn und ein erfülltes Leben zwischen zwei Kulturen interessiert, findet in diesem Interview tiefe Inspiration – und vielleicht den Mut, eigene „Krokodil-Zonen“ zu verlassen.