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Reisen jenseits von Postkarten
Was bedeutet Reisen wirklich? Nicht nur Orte wechseln, Kilometer sammeln oder perfekte Bilder posten – sondern Perspektiven verändern, Menschen begegnen, sich selbst hinterfragen. Genau darum geht es im Weltwach Podcast.
Im Gespräch bei „Mehr Mut zum Glück“ erzählt Erik Lorenz, wie aus Fernweh ein Reisepodcast wurde, warum ihn Begegnungen mehr prägen als Routen – und weshalb es sich lohnt, im Leben Unwägbarkeiten zuzulassen.
Dieses Interview ist kein klassischer Reisebericht. Es ist ein Gespräch über den Sinn des Reisens, über Verantwortung unterwegs und über die Frage, was passiert, wenn wir mit offenen Augen in die Welt gehen.
Erik Lorenz und die Idee hinter Weltwach

Der Weltwach Podcast ist ein Reisepodcast, der sich bewusst von Hochglanz-Abenteuergeschichten absetzt. Erik Lorenz interessiert sich nicht für schnelle Tipps oder perfekte Reiserouten. Ihn beschäftigen die Geschichten hinter dem Unterwegssein. Begegnungen auf Reisen, innere Veränderungen, Zweifel, Brüche – all das, was bleibt, wenn der Ort längst wieder gewechselt hat.
„Reisen ist für mich kein Konsumprodukt“, sagt Erik im Podcast. „Es ist eine Haltung.“ Diese Haltung zieht sich durch alle Gespräche im Reisepodcast Weltwach: neugierig, respektvoll, offen für Widersprüche.
Erik Lorenz und die Idee hinter Weltwach
Erik Lorenz war früh vom Reisen fasziniert. Nicht, weil er dem Alltag entkommen wollte, sondern weil ihn das Unbekannte anzog. Ohne klassische Abenteuer-Inszenierung machte er sich auf den Weg, schrieb Reisegeschichten und merkte schnell, dass es vor allem die Menschen sind, die ihn prägen.
Aus dieser Erfahrung entstand Weltwach – zunächst als Plattform für Reisegeschichten, später als Podcast. Der Wunsch war klar: Reisepodcast Interviews zu führen, die Tiefe haben. Gespräche mit Abenteurern, Fotografen, Forschern, Schriftstellern und Grenzgängern, die Reisen nicht als Flucht begreifen, sondern als Begegnung.
Im Podcast sagt Erik sinngemäß: „Mich interessiert weniger das Wo, sondern das Was passiert mit einem Menschen, wenn er unterwegs ist.“
Plattform und Bücher von Erik Lorenz
- Mehr über Weltwach und Erik Lorenz erfahren
- Zum Weltwach-Podcast von Erik
- Zum Buch „Abenteuer im Gepäck“*
- Zum Buch „Weltwach – Mit offenen Augen ins Abenteuer“*
Begegnungen, die verändern
Im Abenteuer Reisen Podcast Weltwach geht es immer wieder um Begegnungen auf Reisen. Nicht als Anekdote, sondern als Wendepunkt. Viele Gäste berichten davon, wie sich ihr Blick auf die Welt verschoben hat – manchmal leise, manchmal radikal.
Erik beschreibt Reisen als Perspektivwechsel. Wer unterwegs ist, verlässt vertraute Deutungsmuster. Andere Kulturen, andere Lebensrealitäten, andere Prioritäten. Diese Konfrontation kann verunsichern – aber genau darin liegt das Potenzial.
„Wenn wir alles durchplanen und absichern“, sagt Erik im Interview, „berauben wir uns der Möglichkeit, wirklich berührt zu werden.“
Reisen mit offenen Augen – und Verantwortung
Ein zentrales Thema im Weltwach Podcast ist Verantwortung beim Reisen. Erik Lorenz spricht offen darüber, dass Reisen nicht automatisch gut oder sinnvoll ist. Es kann bereichern, aber auch schaden – ökologisch, sozial, kulturell.
Deshalb versteht sich Weltwach nicht als reiner Abenteuer- und Reisen Podcast, sondern als Raum für Reflexion. Was bedeutet es, in fremde Länder zu reisen? Welche Spuren hinterlassen wir? Und wie können wir achtsamer unterwegs sein?
„Reisen mit offenen Augen heißt auch, unbequeme Fragen zuzulassen“, sagt Erik. Genau diese Haltung macht den Podcast so besonders.

Reisegeschichten von Abenteurern – ohne Heldenpose
Die Gäste bei Weltwach sind oft Menschen mit außergewöhnlichen Wegen. Extrembergsteiger, Weltreisende, Wissenschaftler, Künstler. Doch im Zentrum stehen nicht Heldentaten, sondern Erfahrungen. Zweifel, Umwege, Grenzerfahrungen.
Erik Lorenz vermeidet bewusst das Aufblasen von Abenteuern. Er spricht im Interview davon, dass er sich selbst eher als „Teilzeitabenteurer“ sieht. Die meiste Zeit arbeitet er am Schreibtisch, recherchiert, schreibt, führt Gespräche. Und dann bricht er auf – nicht, um sich zu beweisen, sondern um zu lernen.
Diese Ehrlichkeit zieht sich durch den Reisepodcast Weltwach und macht ihn für viele Hörer so glaubwürdig.
Der Sinn des Reisens
Im Gespräch bei „Mehr Mut zum Glück“ wird deutlich, dass es Erik Lorenz beim Reisen um Sinn geht. Nicht im pathetischen Sinne, sondern ganz konkret: Was verändert sich, wenn wir unseren gewohnten Rahmen verlassen? Wie begegnen wir uns selbst, wenn Sicherheiten wegfallen?
„Ich habe nie eine klassische Karriere angestrebt“, sagt Erik. „Mich hat immer mehr interessiert, welche Geschichten ein Leben erzählen kann.“
Reisen wird so zu einer Form von Lebenspraxis. Nicht als Dauerzustand, sondern als bewusster Kontrast zum Alltag.

Weltwach als Einladung zum Innehalten
Der Weltwach Podcast ist kein Lautsprecher für Selbstverwirklichung. Er ist eine Einladung zum Zuhören. Zum langsamer werden. Zum Nachdenken.
Er verbindet Reisegeschichten von Abenteurern mit philosophischen Fragen: Was ist ein gutes Leben? Wie viel Sicherheit brauchen wir wirklich? Und was passiert, wenn wir Kontrolle loslassen?
Erik Lorenz zeigt im Podcast, dass Reisen nicht immer Antworten liefert – aber oft bessere Fragen.
Fazit: Weltwach ist mehr als ein Reisepodcast
Das Gespräch mit Erik Lorenz macht deutlich, warum Weltwach weit über einen klassischen Reisegeschichten Podcast hinausgeht. Es ist ein Ort für Menschen, die nicht nur reisen wollen, sondern dann auch verstehen möchten, was Reisen mit ihnen macht.
Wer sich für Reisen jenseits von Postkarten interessiert, für Begegnungen auf Augenhöhe und für den Gedanken, dass Unterwegssein eine innere Bewegung sein kann, findet in Weltwach genau das richtige Format.
Oder, wie Erik es selbst sagt:
„Es lohnt sich, im Leben nicht alles abzusichern – sondern Unwägbarkeiten zuzulassen.“
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3 Kommentare
Hallo Daniel,
wie ich das Titelfoto gesehen habe dachte ich „ohje, wieder ein Bericht über eine Motorradweltreise“ 😉
Aber schon nach wenigen Minuten hat mich euer Interview gepackt. Eben keine Erzählung einer einzelnen Reise,
sondern eine für mich sehr interessante Mischung aus Lebenslauf, Erfahrungbericht, Stellungnahmen zu weltanschaulichen Themen und schlicht persönlichen Einblicken.
Das ganze seitens Erik sehr eloquent und sympatisch vorgetragen und von dir kongenial begleitet.
In diesem Interview kam dein von manchen kritisierter Hang, Gesprächspartner ausführlich zu Wort kommen zu lassen und nicht nach kürzester Zeit zu unterbrechen um einem vorgefassten Interviewverlauf gerecht zu werden, voll zu tragen. Ich schätze das sehr. Dadurch kommt,
und für mich ist dieses Interview ein hervorragendes Beispiel dafür, eine gewisse Eigendynamik und positive Grundstimmung zustande die ich so in dieser Form selten höre.
Herzlichen Dank dafür und hoffentlich steigende Zuhöhrerschaft dass sich der Aufwand für diesen zusätzlichen, nicht von Finanzthemen geprägten Podcast für dich auch monetär lohnt.
Ich höre weiter begeistert den Finanzrocker, Finanzwesir rockt, El Diner, würde mich aber wirklich sehr freuen wenn es auch Mehr Mut zum Glück schafft so etabliert zu werden.
Liebe Grüße aus Wien
Christian
P.S.. Da ich kein Apple Nutzer bin, kann ich Podcasts nicht direkt im Podcatcher kommentieren, habe aber natürlich nichts dagegen wenn du dieses Feedback in welcher Form auch immer für dich nutzt
Hallo Christian,
herzlichen Dank für Dein tolles Feedback. Das freut mich sehr. Für mich persönlich sind die „Mehr Mut zum Glück“-Interviews auch ein Stück weit ein gutes Mittel zum Improvisieren. Die meisten Interviewgäste kenne ich nur auf Basis eines Buches oder eines Podcasts und ich weiß vorher nicht, wie sich das Ganze entwickelt.
Das Interview mit Erik hat mir persönlich auch sehr gut gefallen, weil ich da nicht wusste, was am Ende für ein Gespräch rauskommt. Ich hatte zwar einige Fragen auf dem Zettel, aber die waren schnell hinfällig und wir haben dann tatsächlich ein Gespräch geführt. Und trotzdem den roten Faden nicht verloren. Das funktioniert bei den anderen drei Podcasts nicht so.
Und was das Podcastcover angeht: Ich hatte auch noch ein anderes, aber das war nicht spezifisch genug. Wir sprechen ja über die Himalaya-Tour von Erik, aber nur am Rande. Das Bild macht aber eine Menge her und ist ein Hingucker. Ist jedes Mal eine Herausforderung mit der Headline und dem Artikelbild. 😉
Viele Grüße
Daniel
Tolles Interview und im Gegensatz zum Gespräch mit Dirk Rohrbach mMn viel authentischer. (Hier klang nämlich nicht jeder Satz wie auswendig gelernt bzw. „gestelzt“ – ich fand es aber trotzdem gut)
Weiter so, Daniel